
Seit meinem 20. Lebensjahr pflege ich. Zu Pflegen hat für mich immer bedeutet, den Menschen in all seinen Facetten und Bedürfnissen wahrzunehmen. Ich habe Körper gepflegt, habe Wunden und Verletzungen gepflegt, habe die Psyche, Emotionen und Sorgen gepflegt. Aber irgendwann wurde ich stutzig. Wenn wir doch jeden Teil eines Menschen pflegen, warum dann nicht den Zyklus?
Über mich
Ich bin Anja. Als Gesundheits- & Krankenpflegerin, Zyklusmentorin und Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit begleite ich Frauen und menstruierende Personen wo auch immer sie mich gerade brauchen. Bei Beschwerden, Fragen oder Sorgen aber auch in ihrem Wunsch, ihre Ressource Zyklus zu nutzen und ihre Gesundheit zu fördern.
Vor allem aber,...
...bin ich Frau. Bin Mama eines wunderbaren Kindes, Tochter und Enkelin. Ich liebe es zu tanzen und zu singen, liebe den Regen, das Meer, zu Reisen und zu Lachen.
Auf dieser Seite erfährst du ein bisschen mehr über mich. Über meine Aus- und Weiterbildungen, meinen Weg, meine Werte und wie ich arbeite.

Aus- und Weiterbildungen
-
Studium der Gesundheits- und Krankenpflege am Campus Rudolfinerhaus
-
Ausbildung zur Zyklusmentorin bei Anna Nussbaumer (Institut für Hormonbalance und Zykluswissen)
-
Ausbildung zur Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit i.A.
-
Fortbildung "Tanz mit den Hormonen" zum Thema weibliches Hormonsystem
-
Masterstudium interdisziplinäre Ethik i.A.
-
sowie diverse Fortbildungen im pflegerischen Bereich
Wie ich arbeite
& was mir dabei wichtig ist:
Individuelle Betreuung
Du bist einzigartig. Genauso wie deine Geschichte, deine Herausforderungen und deine Ziele. In meiner Arbeit steht genau das im Mittelpunkt: Ich nehme mir Zeit zuzuhören, nachzufragen und gemeinsam mit dir herauszufinden, was du wirklich brauchst. Statt pauschaler Lösungen erhältst du eine Begleitung, die sich dir anpasst.
Du bist die Expertin deines Körpers.
Ich bringe Fachwissen und Erfahrung mit, du dein Körperwissen. Ich nehme dich und deine Intuition ernst.
Umfassende Begleitung
Damit du bestens begleitet bist, arbeite ich mit Kolleg:innen und anderen Berufsgruppen zusammen. Dazu gehören: Mediziner:innen, Diätolog:innen, Physiotherapeut:innen, Doulas, Hebammen, ...
"Da kann man nichts machen." akzeptiere ich nicht.
Wenn ich noch einmal höre, dass einer Frau mit Beschwerden gesagt wird "Da kann man nichts machen", fresse ich einen Besen. Ich suche mit dir nach Lösungen. Wenn nötig, schauen wir auch über den Tellerrand.
Auf dem neusten Stand
Ich halte mein Wissen aktuell und begleite dich auf dem Stand der aktuellen Forschung, mit moderner Hormonlehre und fachlicher Kompetenz. So erhältst du eine fundierte und sichere Begleitung.
Komm so wie du bist.
Ich schätze dich genau so wie du bist. Deine Frisur sitzt nicht und dein Pullover hat einen Fleck abbekommen? Mach dir darüber keine Gedanken, denn ich tu es auch nicht. Komm so wie du bist, genau so bist du richtig.
Ich kenne meine fachlichen Grenzen
Wenn deine Situation meine fachliche Kompetenz überschreitet, scheue ich mich nicht Kolleg:innen miteinzubinden. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine medizinische Abklärung nötig ist.



Mein Weg
zur Zykluspflegerin
Mein Weg als Gesundheits- und Krankenpflegerin begann 2016 im Rudolfinerhaus. Dort lernte ich nicht nur das Handwerk Pflege, sondern erfuhr auf einer tieferen Ebene, was es bedeutet, tatsächlich Gesundheits- und Krankenpflegerin zu sein. Denn, entgegen häufiger Vermutungen sind es nicht medizinische Hilfstätigkeiten, welche die Kompetenz einer Pflegeperson ausmachen. Sicher, auch das können wir richtig gut, aber viel wichtiger ist: Eine Gesundheits- und Krankenpflegerin nimmt ihre Patient:innen in all ihren Facetten und Bedürfnissen wahr, sie ist stets auf dem neusten wissenschaftlichen Stand, fördert die Gesundheit umfassend und nicht zuletzt ist sie Advokatin für ihre Patient:innen.
Nach meiner Ausbildung arbeitete ich einige Jahre auf einer multidisziplinären Station und später in der Primärversorgung. Ich betreute Menschen aller Altersgruppen sowie unterschiedlichster Erkrankungen und durfte dadurch unglaublich viel lernen. Von Kolleg:innen, von mir selbst aber vor allem von meinen Patient:innen.
Parallel dazu begann ich mein Studium der interdisziplinären Ethik. Dort befasste ich mich intensiv mit Ungleichheit, Frauenrechten, Gendermedizin und dem Gesundheitssystem.
Dabei wurde mir immer deutlicher: Bei der Hälfte unserer Patient*innen bleibt ein wesentliches Thema oft unsichtbar. Zyklus- und Hormongesundheit finden im Gesundheitswesen kaum PLatz – mit gravierenden Folgen. Frauen* erhalten keine adäquate Versorgung oder werden nicht ernst genommen. Wie also konnte ich meinem eigenen Anspruch gerecht werden, alle Facetten meiner Patient:innen miteinzubeziehen? Ich tat also das einzig für mich logische: Ich begann, meine Pflegetätigkeit auf Zyklus-, Hormon- und Frauengesundheit zu spezialisieren und machte die Ausbildung zur Zyklusmentorin. Hier durfte ich Gesundheitsfürsorge in einer ganz neuen Tiefe erleben: nachhaltig, individuell und transformierend. Genau so soll auch meine Arbeit wirken.